Weltverbrauchertag 2018: Digitale Märkte gerechter machen

Der internationale Weltverbrauchertrag heute steht unter dem Motto „Making digital marketplaces fairer“. Die SPD hat in den Koalitionsverhandlungen erreicht, dass der Verbraucherschutz in Zeiten der Digitalisierung an entscheidenden Stellen fortentwickelt wird.

Sarah Ryglewski, MdB Bild: © Susie Knoll

„Der Onlinehandel hat die Art und Weise verändert, wie wir einkaufen. Wir haben Zugang zu Waren und Dienstleistungen aus der ganzen Welt. Fragen zum Datenschutz, zur Objektivität von Vergleichsportalen und zum souveränen Umgang mit E-Commerce-Angeboten werden dadurch immer drängender. Analoge Regeln zum Schutz der Verbraucher, müssen auch für die digitale Welt gelten. Grundlagen dafür, dass jede und jeder von den vielfältigen Angeboten profitieren kann, sind für uns Netzneutralität und ein diskriminierungsfreier Netzzugang.

Verbraucherinnen und Verbraucher verlassen sich immer stärker auf Vergleichsplattformen. Wir Sozialdemokraten werden für mehr Transparenz darüber sorgen, welche Gegenleistungen Plattformen enthalten, inwieweit sie den Markt abdecken und ob sie somit einen echten Vergleich ermöglichen.

Die SPD hat in den Koalitionsverhandlungen viel für die Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht. Überall dort, wo die Vereinbarungen nicht weit genug gehen, werden wir weiter für klare, gesetzliche Regelungen kämpfen. Dies gilt insbesondere da, wo Daten zur Währung auf dem digitalen Markt werden, oder Algorithmen und Scoring immer häufiger in existenzielle Entscheidungen wie Kredite und Versicherungen und damit massiv in das Leben der Menschen, eingreifen.“