Jedes Jahr am 12. Februar findet der „Red Hand Day“ statt – der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Vor allem Kinder und Jugendliche erinnern an diesem Tag mit öffentlichen Protesten, Demonstrationen und anderen Aktionen an das Schicksal von Kindern, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten eingesetzt werden.

Red Hand Day; Foto: Kirsten Lühmann, MdB

Als Zeichen des Protestes werden Rote Hände gefertigt und gesammelt: eine Hand wird mit roter Fingerfarbe eingefärbt und damit ein Abdruck auf einem Blatt Papier erstellt. Dem kann noch ein kurzer Wunsch an die Politiker hinzugefügt werden. Mehr Infos unter http://www.redhandday.org/.

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages beteiligt sich ebenfalls wieder an dem Aktionstag. Die gesammelten roten Handabdrücke werden der UN-Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Leila Zerrougui, als Signal des Deutschen Bundestages gegen den Einsatz von Kindersoldaten übersandt.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit noch immer 250.000 Kindersoldaten als Kämpfer, Träger, Nachrichtenübermittler oder Spione im Einsatz. Allein in den afrikanischen Ländern gibt es etwa 100.000 Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten kämpfen.