Ausstellung über die Zwangsarbeit im ländlichen Raum

Am Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz eröffnete heute Bundestagspräsident Norbert Lammert im Deutschen Bundestag eine historische Ausstellung über die Zwangsarbeit im ländlichen Raum während der NS-Herrschaft.

Gabriele Lösekrug-Möller, MdB, Prof. Dr. Ruth Klüger

Zu den ersten Besuchern der Ausstellung gehörte Frau Prof. Dr. Ruth Klüger (siehe Foto) – eine der jüngsten Überlebenden von Ausschwitz, Wissenschaftlerin und Autorin – die die Gedenkrede zur anschließenden Gedenkstunde im Bundestags hielt.

Ich hatte die Gelegenheit, an der Eröffnung der beeindruckenden Ausstellung teilzunehmen und auch schon einen ersten Blick auf die Exponate und Texte zu werfen.

Zwangsarbeit gab es auch in unserer Region und ich bin sehr dankbar, dass mit großem Engagement an der Aufarbeitung auch bei uns gearbeitet wird.

Wer das Erinnern nicht kultiviert, fördert das Vergessen!

Dies gilt für alle Gräueltaten des Nationalsozialismus. Menschen wie Frau Klüger tragen mit ihrem Zeugnis dazu bei, dass der Kampf um Menschenrechte anhält.

Die Ausstellung über die NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum kann bis zum 26. Februar besichtigt werden. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich unter ausstellungen@nullbundestag.de oder direkt www.bundestag.de/parlamentarische_ausstellung. Weitere Informationen zur Arbeit der Projektgruppe finden Sie im Internet unter http://www.projektgruppe-zwangsarbeit.de.