Engagement fördert demokratische Kultur

Svenja Stadler (SPD) erklärt anlässlich des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember:

Svenja Stadler, MdB

„Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört freiwilliges Engagement wie selbstverständlich zu ihrem Leben“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember. Der Gedenktag wurde 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen und trat ein Jahr später erstmals in Kraft.

„Die Formen des Engagements sind sehr unterschiedlich“, so Stadler, die innerhalb der SPD-Fraktion Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement ist. Nachbarschaftshilfe gehöre ebenso dazu, wie auch die Unterstützung von Flüchtlingen, das Einbringen im Sportverein oder der Einsatz für den Erhalt der Dorfbibliothek. „Ein schönes Beispiel ist das Internationale Café bei uns in Winsen, dem in diesem Jahr für sein Flüchtlingsprojekt der Bürgerpreis verliehen wurde“, betont die Abgeordnete.

Am 5. Dezember werden zahlreiche Auszeichnungen an besonders engagierte Menschen verliehen. So auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutsche Engagementpreis des Familienministeriums.

„Engagement ist nicht selbstverständlich. Es darf nicht als Ausfallbürge herhalten an Stellen, an denen eigentlich der Staat gefordert ist“, so Stadler. „Wir müssen den Eigensinn von Engagement erhalten. Wir freuen uns über eine rege Mitmachkultur, sie garantiert innovative Ideen und Lösungsansätze.“ Engagement sei sinnstiftend und fördere Vertrauen. „Menschen, die sich engagieren, identifizieren sich stärker mit der Region, in der sie leben. So entsteht demokratische Kultur.“