Paschke begrüßt Verschärfung des Sexualstrafrechts

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke begrüßt die geplante Verschärfung des Strafrechts für Kinderpornografie und Missbrauch. Die unbefugte Herstellung und Verbreitung von Nacktbildern von Kindern werde dann konsequent unter Strafe gestellt, wenn diese Fotos geeignet sind, dem Ansehen der Abgebildeten erheblich zu schaden, so Markus Paschke.

Markus Paschke, MdB

„Hiervon sind dann auch Bilder erfasst, die nach bisheriger Sichtweise weder Kinderpornografie noch so genannte Posing-Bilder sind. Insbesondere darf es in Deutschland nicht weiter möglich sein, mit Nacktaufnahmen von Kindern und Jugendlichen Geschäfte zu machen“, betont der SPD-Bundestagsabgeordnete.

Zudem werde die gezielte Anbahnung sexueller Kontakte zu Minderjährigen im Internet, das sogenannte Grooming, strafbar. Mit dem von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf schließe man eine Schutzlücke, die aktuell zulasten der Kinder und Jugendlichen besteht, sagt Paschke.

Künftig könnten weitaus mehr Sexualstraftäter zur Rechenschaft gezogen werden als bisher. Außerdem werden die Verjährungsfrist für Sexualstraftaten verlängert und das maximale Strafmaß für den Besitz von kinderpornografischem Material von zwei auf drei Jahre erhöht. „Ich habe mich schon immer für ein umfassendes Opferschutzpaket eingesetzt. Gerade Kindern als Opfer sexuellen Missbrauchs müssen wir mehr Zeit geben, damit die Täter auch noch von ihnen angezeigt werden können, wenn sie als Erwachsende erst die Kraft dazu finden", erläutert Markus Paschke.