Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in Gorleben und Lüchow

Anlässlich des Besuchs der Bundesumweltministerin Dr. Hendricks in Gorleben und Lüchow erklärt die Lüneburger SPD-Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze: „Mit ihrem Besuch am 04.09 folgt die Ministerin meiner Einladung und ich bin sehr froh, sie zu diesem Zeitpunkt hier begrüßen zu dürfen. Denn es hat ein neuer Zeitabschnitt für das Erkundungsbergwerk Gorleben begonnen, der letztlich zu einem Ende als möglicher Endlagerstandort führen wird."

Hiltrud Lotze, MdB

"Die SPD und Ministerin Hendricks stehen für diese Entwicklung, die mit dem Endlagersuchgesetz begonnen wurde. Ein Meilenstein ist die Rücknahme der Klage ihres CDU-Vorgängers gegen die Aufhebung des Rahmenbetriebsplans für die Erkundung des Salzstocks Gorleben. Dies war ein wichtiges Signal für eine ergebnisoffene Standortsuchverfahren.

Weitere wichtige Schritte sind die Stilllegung des Erkundungsbereichs 1 und die Einstellung von Besucherfahrten. Außerdem wird die Infrastruktur auf ein Minimum reduziert und die Umzäunung soll auf ein Normalmaß zurückgebaut werden.

Diese Erfolge für die Region haben auch Auswirkungen auf viele Beschäftigte, die im Erkundungsbergwerk arbeiten.

Über die Auswirkungen der bisherigen Beschlüsse wird die Ministerin Gespräche mit dem Betriebsrat des Erkundungsbergwerks Gorleben, dem Landrat von Lüchow-Dannenberg und den Fraktionsvorsitzenden des Kreistages führen sowie zum Abschluss an einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. teilnehmen.

Die Reise geht in die richtige Richtung. Wir sind heute so nahe an der endgültigen Schließung von Gorleben wie noch nie. Es ist ein gutes Ergebnis für die ganze Region, das es so ohne die SPD nicht gegeben hätte. Und deswegen freue ich mich sehr, dass sich die Ministerin persönlich ein Bild machen kann.“