Marks ruft zu Hilfe für Jesiden auf

Etwa 200.000 Jesiden, die im Nordirak vor der Schreckensherrschaft des „Islamischen Staates“ (IS) geflohen sind, brauchen dringend Hilfe. Viele Flüchtlinge sitzen abgeschnitten in den Bergen und benötigen Wasser, Nahrung und Medikamente. Auf die verzweifelte Lage der Jesiden macht auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks aufmerksam.

Caren Marks, MdB

„Die internationale Hilfsmaschinerie läuft auf Hochtouren, um zu sondieren, wie die Hilfe am erfolgversprechendsten organisiert werden kann“, sagt die Abgeordnete. „Die Bundesregierung muss alles tun, um den Menschen zu helfen.“ Der systematische Angriff auf Zivilisten ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Marks begrüßt die Initiative des ehemaligen hannoverschen Oberbürgermeisters Herbert Schmalstieg, aus Hannover humanitäre Hilfe für die Jesiden im Irak zu organisieren. Schmalstieg setzt sich dafür ein, dass das ETTC (European Technology and Training Centre) durch Spenden in die Lage versetzt wird, zügig vor Ort in Erbil humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge zu organisieren. Caren Marks ruft dazu auf, das ETTC mit Spenden zu unterstützen (Spendenkonto S.A.Z. Kinderhilfswerk e.V., Ziraat Bankasi International Hannover, IBAN: DE14512207001032503003, BIC: TCZBDEFF, Stichwort: Spende für Flüchtlingsspeisung durch ETTC Erbil).