Politischer Kaffeeklatsch der SPD-Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack, Caren Marks und Edelgard Bulmahn zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages haben die SPD-Bundestagsabgeordneten Kerstin Tack, Caren Marks und Edelgard Bulmahn Frauen aus der Region Hannover zum Politischen Kaffeeklatsch eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre stellten die Abgeordneten die frauenpolitischen Vorhaben der Großen Koalition vor und diskutierten mit ihren Gästen über deren Erwartungen an eine moderne Frauenpolitik.

Politischer Kaffeeklatsch mit den Bundestagsabgeordneten Caren Marks, Kerstin Tack und Edelgard Bulmahn (v.l.n.r.)Frauen aus der Region Hannover diskutieren auf Einladung der drei Bundestagsabgeordneten über eine moderne Frauenpolitik

Kerstin Tack begrüßte die anwesenden Frauen im Namen der drei Abgeordneten: „Seit 2010 laden wir am Internationalen Frauentag zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Wir finden das sehr wichtig – nicht nur für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch, sondern auch als Möglichkeit der Vernetzung untereinander.“

Caren Marks, seit der Bundestagswahl im Herbst 2013 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, skizzierte die wichtigsten frauenpolitischen Herausforderungen für diese Legislaturperiode. Besonders großen Handlungsbedarf machte sie in vier Kernthemen aus: einer besseren Präsenz von Frauen in Führungspositionen, der Herstellung von Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, einer neue Zeitpolitik für Familien und dem Schutz von Frauen vor Gewalt.

Die Gäste hatten viele Fragen und persönliche Erfahrungen mitgebracht. Die Mütterrente, Altersarmut von Frauen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Ausbau von Ganztagskindergärten und -schulen waren wichtige Themen. Edelgard Bulmahn erinnerte an das von ihr als Ministerin initiierte Ganztagsschulprogramm und bedauerte, dass in den Koalitionsverhandlungen keine Einigung auf die Abschaffung des Kooperationsverbots erzielt werden konnte. Gleiche berufliche Chancen für Frauen und Männer seien nur zu erreichen, wenn eine entsprechende Betreuung der Kinder gewährleistet sei, so Bulmahn.