Y-Trasse: Bei Bürgerbeteiligung Wort halten

Hiltrud Lotze hat den zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann eingeladen, im Wahlkreis über den Planungsstand der Y-Trasse und ihrer Alternativrouten zu berichten. "Der Bund hatte angekündigt, die Bürger bei den Planungen zur Trasse frühzeitig zu beteiligen. Der Besuch von Staatssekretär Ferlemann wäre ein wichtiges Signal für die Menschen vor Ort, das zeigt, dass Wort gehalten wird," so Hiltrud Lotze.

Hiltrud Lotze, MdB

Die Bundestagsabgeordnete hat in ihrem Brief an den Parlamentarischen Staatssekretär ebenso dazu aufgefordert, zu der Veranstaltung am 13. Februar 2014 in Berlin auch die BürgermeisterInnen der betroffenen Regionen einzuladen und damit gleich zu Beginn die Öffentlichkeit mit einzubeziehen. An diesem Tag stellt das Bundesverkehrsministerium die lang erwarteten Planungen zur Y-Trasse vor. Bisher plant das Ministerium, nur die zuständigen RegierungsvertreterInnen der norddeutschen Bundesländer zum lang erwarteten Termin zu laden.

Hiltrud Lotze: "Es interessiert doch auch die Kommunalpolitiker, welche Streckenalternative favorisiert wird und wie wir in der Region Lüneburg betroffen sein werden. Was wir uns hier gar nicht vorstellen können, ist, dass zukünftig noch mehr Güterverkehr auf der schon sehr stark befahrenen Relation Hamburg – Maschen – Lüneburg – Uelzen rollt, da bin ich mit meiner Landtagskollegin Andrea Schröder-Ehlers einig. Eine bessere Anbindung des Hafenhinterlandes ist zwar unbedingt notwendig. Aber was die Menschen hier brauchen, ist ein schneller Personenverkehr nach Hamburg und Hannover, von und zu den Arbeitsplätzen. Der Planungsprozess geht nicht ohne einen funktionierenden und transparenten Dialog mit den betroffenen Kommunen sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Und das nicht erst, wenn schon alles beschlossen ist."