Beckmeyer als Vorsitzender der SPD-Küstengang wiedergewählt

Zur Konstituierung der SPD-Küstengang in der 18. Wahlperiode erklärt der Maritime Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer: „Die SPD macht sich für den Norden stark.“ In den Koalitionsverhandlungen habe sich die SPD sehr erfolgreich dafür eingesetzt, die Rahmenbedingungen für die maritime Wirtschaft zu verbessern, sagte der Maritime Koordinator der SPD-Bundestagsfraktion.

Uwe Beckmeyer, MdB

In der neuen Wahlperiode des Deutschen Bundestages müsse es jetzt darum gehen, diese Verabredungen rasch umzusetzen. „Ich freue mich, dass ich als Vorsitzender der SPD-Küstengang auch in den kommenden vier Jahren dazu beitragen kann.“ Neben Beckmeyer wurde die Stralsunder Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen als Stellvertreterin im Amt bestätigt.

Ein wichtiges Ziel sei es, den Investitionsstau im Offshore-Bereich aufzulösen. „Die jetzt vereinbarten besseren Förderkonditionen für Windparks auf See schaffen Planungssicherheit für die Branche. Nun muss auch die Branche ihre Zusagen einhalten.“ Zudem sollten neue Finanzierungsinstrumente für den Schiffbau geprüft werden, um der Branche neue Perspektiven insbesondere im Zukunftsfeld Spezialschiffbau zu eröffnen, betonte Beckmeyer.

Beim Neu- und Ausbau der Infrastruktur liege künftig ein klarer Schwerpunkt auf dem Ausbau der Hinterlandanbindungen. „Wenn die Infrastruktur mit dem Wachstum des Güterverkehrs nicht mithält, droht den Seehäfen der Kollaps, und unsere Wirtschaft leidet. Die Häfen sind mehr als eine norddeutsche Angelegenheit“, so der Vorsitzende der SPD-Küstengang.

Die SPD-Küstengang ist der Zusammenschluss der sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten aus den fünf norddeutschen Küstenländern. Die Gruppe, die regelmäßig in der Landesvertretung Bremens beim Bund zusammenkommt, versteht sich als Diskussions- und Meinungsforum und bündelt die parlamentarischen Aktivitäten im Bereich der maritimen Politik und der Politik für die Küstenregionen.