Nachbessern beim Bildungs- und Teilhabepaket

Zur einjährigen Bilanz des Bildungs- und Teilhabepakets erklärt die familienpolitische Sprecherin Caren Marks: Ein Jahr nach Inkrafttreten des Bildungs- und Teilhabepakets bestehen noch immer große Probleme bei der Umsetzung. Der bürokratische Aufwand ist zu hoch, so dass nur die Hälfte der anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen die Leistungen abrufen.

Caren marks, MdB

Deshalb muss beim Bildungs- und Teilhabepaket dringend nachgebessert werden. Die Leistungen müssen so unbürokratisch wie möglich zugänglich sein. Sie dürfen Familien und Kinder nicht stigmatisieren. Ein gutes
Beispiel ist das Hamburger Modell, das ohne Gutscheine und fast ohne Amtsgänge auskommt.

Vor allem muss der Ausbau von Kitas und Ganztagsschulen vorankommen. Hier legt Schwarz-Gelb seit Jahren die Hände in den Schoß. Nur durch den Ausbau der Bildungsinfrastruktur kann es gelingen, möglichst alle Kinder und
Jugendlichen gut zu fördern und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.