Probleme im Atommüll-Lager Asse wurden nicht gemeldet

Kürzlich war bekanntgeworden, dass in dem Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel radioaktive Salzlauge lagert, die die zulässigen Grenzwerte deutlich übersteigt. Nach einem Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Mittwoch soll die Überschreitung der Grenzwerte bis in die Zeit der früheren SPD-Landesumweltminister Monika Griefahn zurückgehen. Die jetzige Bundestagsabgeordnete sagte dazu, dass sie als Umweltministerin immer befürchtet hatte, dass Laugen in Kontakt mit radioaktivem Material kommen könnten. „Aus diesem Grund gab es eine klare Anweisung an den Betreiber, alle Vorfälle sofort zu melden.“