Traumatische Erkrankungen bei Soldaten ernst nehmen

Die Arbeitsgruppe Sicherheits- und Verteidigungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion hat eine Expertenanhörung zum Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) in der Bundeswehr“ durchgeführt. Nach Aussage des Bundesministeriums der Verteidigung sind bislang 700 Soldaten auf PTBS nach Einsätzen behandelt worden – das sind weniger als ein Prozent. Nach Einschätzung aller angehörten Fachleute ist allerdings gerade bei Berufssoldaten die Dunkelziffer hoch, weil diese die Stigmatisierung im Beruf befürchten.