Von der Leyen knickt beim Betreuungsgeld ein

„Das Betreuungsgeld ist zutiefst ungerecht, bildungspolitisch katastrophal und verschlechtert die Chancen von Kindern aus sozial schwachen Familien sowie die Integration von Migrantenkindern“, kritisiert Caren Marks, stellvertretende familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Die Kritik der Bundesfamilienministerin von der Leyen an der CSU-Idee, ein Betreuungsgeld einzuführen, war von kurzer Haltbarkeitsdauer. Die Ministerin ist unter dem Druck der CSU einknickt. In dem Referentenentwurf zur Änderung des Sozialgesetzbuches VIII hat sie die Einführung eines Betreuungsgelds als eigene Gesetzesnorm aufgenommen. Damit wird klar: Von der Leyen, die von Kanzlerin Merkel unterstützt wird, ist in ihren politischen Positionen beliebig und innerhalb der Unionsfraktion nicht durchsetzungsstark.“