Oppermann: Neue Programmpauschalen bringen jährlich 23 Mio. Euro mehr für Niedersachsens Forschung

Mit der Einführung von Programmpauschalen durch den Hochschulpakt erhalten die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusätzliche Millionenbeträge. Auf alle von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekte legt der Bund künftig einen Zusatzbetrag von 20% der Fördersumme als so genannte Programmpauschale oben drauf. Damit sollen indirekte Projektausgaben für Verwaltung, Energie und Gebäudekosten abgedeckt werden können. Legt man die derzeitige DFG-Drittmittelquote Niedersachsens und die bewilligten Projekte der Exzellenzinitiative zugrunde, kann Niedersachsen ab 2008 rund 23 Mio. Euro zusätzliche Forschungsförderung durch den Bund erwarten. Da die Programmkostenpauschalen für z.B. Sonderforschungsbereiche und die Exzellenzinitiative bereits rückwirkend für 2007 gezahlt werden, dürfte der Zusatzbetrag des Bundes an Niedersachsen schon in diesem Jahr bei rund 10 Mio. Euro liegen.