Das neue Zuwanderungsgesetz bedarf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung

Das neue Zuwanderungsgesetz bedarf einer kontinuierlichen Weiterentwicklung teilt die Cuxhavener Bundestagsabgeordnete Annette Faße nach der Beschlussfassung zur Reform des Zuwanderungsgesetzes im Deutschen Bundestag mit. „Ich habe diesem Gesetzentwurf zugestimmt, obwohl ich damit, ganz anders als die Kollegen von der CDU, Probleme hatte. Wir dürfen aus meiner Sicht diese Beschlussfassung des Parlaments nicht als Schlusspunkt der Weiterentwicklung des Ausländerrechts sehen. Zugestimmt habe ich dem Gesetzentwurf, weil er klare Verbesserungen für die Menschen enthält, die seit Jahren nur kurzfristige Duldungen erhalten und somit kaum eine Chance haben, eine Beschäftigung zu finden. Insbesondere Jugendliche können mit der neuen Bleiberechtsregelung endlich eine Ausbildung beginnen, ohne zu fürchten, vor dem Abschluss abgeschoben zu werden. Das Gesetz eröffnet insgesamt mindestens 60.000 Menschen die Chance, ein Bleiberecht zu erhalten“, erläutert Annette Faße.