Dennis Rohde, MdB

Oldenburg - Ammerland, Wahlkreis 27

  • Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz - Mitglied
  • Haushaltsausschuss - Mitglied
  • Rechnungsprüfungsausschuss – Mitglied
  • Sondergremium nach § 3 Stabilitätsmechanismusgesetz und § 6 des ESM-Finanzierungsgesetzes – Stellv. Mitglied

Was mir wichtig ist . . .

Dennis Rohde 2014
 

Dennis Rohde, MdB

Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Oldenburg und das Ammerland. Besonders herausfordernd ist in Berlin die Aufgabe, meine Tätigkeit im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz mit der des Berichterstatters im Haushaltsausschuss für die gleichen Ressorts zu verknüpfen. Dabei betrifft besonders das Thema Verbraucherschutz unsere Region ganz direkt und wird von Tag zu Tag wichtiger. In meiner Ausschussarbeit möchte ich mich beispielsweise für faire Verbraucherrechte, klare Regeln im Mietrecht und verständliche Vorschriften einsetzen.

Beim Thema Wohnen beispielsweise besteht großer Handlungsbedarf. Um zu verhindern, dass die Miete den Lohn verschlingt und immer weniger zum Leben bleibt, brauchen wir u.a. die Mietpreisbremse. Bezahlbares Wohnen ist die Grundlage für lebhafte, lebenswerte Städte und Gemeinden. Eng damit verbunden ist ein weiteres der Themen, die mir besonders am Herzen liegen: Niedriglöhne, der Missbrauch von Werkverträgen und die immer noch zu hohe Langzeitarbeitslosigkeit von heute führen morgen bereits zu Altersarmut.

Darum setze ich mich ein für eine anständige Mindestrente, eine aktive Beschäftigungspolitik, die Altersarmut vorbeugt, stärkere Verbraucherrechte, gerechte Mieten und ein faires, gesellschaftliches Miteinander - kein Nebeneinander.

 

Biographie:

Geboren in der Stadt Oldenburg, bin ich am Rande der Stadt in Metjendorf aufgewachsen.

In Metjendorf wurde ich auch eingeschult. Über die damalige Orientierungsstufe Wiefelstede kam ich zum Neuen Gymnasium Oldenburg. Dort habe ich nicht nur mein Abitur abgelegt, sondern war auch zwei Jahre lang Sprecher des Oldenburger Stadtschülerrates. Damals haben wir gegen die Missstände im Niedersächsischen Bildungssystem demonstriert: Abitur nach 12 Jahren, Unterrichtsausfall und die Verhinderung von Ganztags- und Gesamtschulen waren unsere Reizthemen. Wir haben Anträge geschrieben, Fortbildungen für Schülersprecher und Demonstrationen organisiert.

2006 trat ich erstmals bei einer Kommunalwahl an. Mit 222 Stimmen wurde ich dabei gleich direkt in den Rat der Gemeinde Wiefelstede gewählt. 2011 wurde ich mit 796 Stimmen wiedergewählt. Ebenfalls schaffte ich es nun, direkt in den Kreistag gewählt zu werden: 1425 Stimmen (und damit das beste Ergebnis der Wiefelsteder SPD-Kandidaten) waren für mich Bestätigung der harten Arbeit der vergangenen Jahre.

Auch als Bundestagsabgeordneter nah dran an den Menschen zu sein, ist mir wichtig. Hier vor Ort erlebt man, wie sich politische Entscheidungen auswirken und was es bedeutet, wenn sich Einnahmeausfälle niederschlagen: Investitionen werden zurückgefahren und es gibt zwangsläufig Diskussionen über den Abbau freiwilliger Leistungen (z.B. die Schließung von Bibliotheken, Schwimmbädern oder Skateranlagen). Darum ist mir die Verantwortung vor Ort auch so wichtig: als Fraktionsvorsitzender einer Ratsfraktion und als Vorsitzender eines SPD-Kreisverbandes bekomme ich tagtäglich die Entscheidungen aller politischen Ebenen gespiegelt. Egal, was bei politischen Entscheidungen falsch läuft – die enge Verbindung zu den Menschen vor Ort ist und bleibt der beste Kompass.

Von 2006 bis 2010 habe ich Jura in Hannover studiert und das Studium als Diplom-Jurist abgeschlossen. Der Regionalexpress zwischen Oldenburg und Hannover war dabei mein regelmäßiger Begleiter. Für zahlreiche Sitzungen, Veranstaltungen oder Vorlesungen bin ich gerne gependelt. In Hannover habe ich die Universität nicht nur als Student, sondern ein Jahr lang auch als Mitarbeiter eines Lehrstuhles kennenlernen dürfen. Es folgte das Referendariat am Oberlandesgericht Oldenburg.

Heute arbeite ich als Rechtsanwalt in einer sozialrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Westerstede. Dort habe ich jeden Tag mit Menschen zu tun, die sich in Krisensituationen befinden. Sei es ein Todesfall, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die private Überschuldung – meist sind es nicht nur die rechtlichen Probleme, die die Menschen belasten. Es sind die sozialen und gesellschaftlichen Probleme, die meine tägliche Arbeit begleiten.

Daneben bin ich Mitglied des Gesamtvorstandes der Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Weser-Ems. Dort bin ich u.a. im Aufsichtsrat der AWO Trialog. Die Trialog engagiert sich im Bereich der Beratung, Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderung.

Kontakt

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Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
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dennis.rohde@bundestag.de

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Tel: 0441 – 99 8676 01 | Fax: 0441 – 99 8676 05
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