StartDFB sollte Bundesliga-Termine mit Bundespolizei koordinieren

DFB sollte Bundesliga-Termine mit Bundespolizei koordinieren

Luehmann Bearbeitet-1
01. September 2010 0 Kommentare

"Bei der Bundespolizei kommt es regelmäßig zu personellen Engpässen, weil zeitgleich verschiedene Großveranstaltungen stattfinden, die von der Polizei geschützt werden müssen", so die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann aus Celle/Uelzen. Das betrifft auch die Fußballspiele der Bundesliga, die Spieltag für Spieltag polizeiliche Begleitung erfordern. Aus diesem Anlass wandte sich Kirsten Lühmann an Bundesinnenminister de Maizière.

Lühmann forderte den Minister auf, sich dafür einzusetzen, dass es im Vorfeld der Terminfestlegungen des DFB eine Abstimmung mit der Bundespolizei gibt. Beispielhaft nannte Lühmann den 1. Mai 2010 - ein Termin, an dem ein Großaufgebot der Polizei in Berlin gebunden ist. Am selben Tag sollten 19 Spiele der 1., 2. und 3. Liga stattfinden. Nach dreimonatigen Verhandlungen wurde schließlich im Dezember 2009 eine Lösung gefunden und ein Großteil der Spiele verschoben. "Die Polizei ist ein unerlässlicher Faktor bei der Aufgabe, Gewalt im Umfeld des Sports zu minimieren. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, wäre es sinnvoll, sie grundsätzlich an der Terminplanung für die Fußball-Bundesliga zu beteiligen", so Lühmann.



 

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