"Leitmärkte der Zukunft", Veranstaltung in Berlin
Die Energieversorgung der Zukunft wird auf einem System umfassender Energiedienstleitungen gründen. Eine zunehmende Versorgung mit Windkraft und Photovoltaik schafft Versorgungssituationen, die nicht mehr genau nachfrageidentisch sind. Daher muss regelmäßig auch Energie gespeichert werden, müssen Endgeräte gezielt gesteuert werden und müssen Einrichtungen vorhanden sein, die diese Steuerung von Speichern und Geräten vornehmen können.
Energiemarkt 2.0, intelligente Netze, smart grid: Das sind Schlagworte, die ein neues Energieversorgungssystem beschreiben. Sie kennzeichnen ein Marktdesign, das nicht mehr den reinen Verkauf von Kilowattstunden zum Ziel hat. Die Energiedienstleistung verbindet die Erzeugung mit der Verbrauchskurve und steuert die Speicherung. Der intelligente Zähler steht am Anfang eines Prozesses, der weg führt von der bloßen Kraftwerkssteuerung hin zu einer kombinierten Erzeugungs- und Verbrauchssteuerung. Hin zu intelligenten Netzen, über die Verbrauch und Speicherung der Versorgungssituation angepasst werden können.
Der steigende Anteil der Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien setzt geradezu darauf, dass sich der Verbrauch flexibel an die Erzeugung anpassen lässt. In der Industrie nicht unbedingt ein neues Thema. Die abschaltbaren Verträge von energieintensiven Unternehmen zeigen den Weg auf: Die Stabilität der Netze gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen die Versorgung und der Verbrauch gesteuert wird.
Mit der Veranstaltungsreihe "Leitmärkte der Zukunft" möchte die SPD-Bundestagsfraktion deutlich machen, dass sie in Zeiten konservativer Regierungspolitik ihr Augenmerk nicht nur auf wirtschaftspolitische Ordnungspolitik, sondern gezielt auf die Unterstützung von Zukunftsstrukturen richten. Unter dem Titel "Vom intelligenten Zähler zum intelligenten Netz Die Energiedienstleistungsgesellschaft" möchten wir mit Ihnen und Experten aus Politik, Forschung und Wirtschaft diskutieren. Wie kann ein neues Energieversorgungssystem aussehen? Wie kann sich der weitere Prozess nach Einführung der intelligenten Zähler gestalten? Welche Rolle hat der Staat?
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Garrelt Duin
Wirtschaftspolitischer Sprecher
SPD-Bundestagsfraktion
Rolf Hempelmann
Energiepolitischer Sprecher
SPD-Bundestagsfraktion
Programm
Hubertus Heil, MdB
Stellvertretender Vorsitzender der
SPD-Bundestagsfraktion
Matthias Kurth,
Präsident der Bundesnetzagentur
Dr. Dierk Paskert
Mitglied des Vorstands der E.ON AG
- mit Beiträgen aus dem Publikum -
Dr. Holger Krawinkel
Leiter Fachbereich 2 Bauen, Energie, Umwelt beim Verbraucherzentrale Bun-desverband
Dr. Kurt Mühlhäuser
Vorsitzender der Geschäftsführung der
Stadtwerke München GmbH
Dr. Jörg Hermsmeier
Leiter Forschung und Entwicklung, EWE AG
Volker Staufert
Netzvorstand RheinEnergie AG, Vorsitzender des Lenkungskreises Netze des Bundesver-bands der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW)
Moderation:
Rolf Hempelmann, MdB
Energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Garrelt Duin, MdB
Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion
Wann & Wo
Dienstag 07.09.2010 14:00 Uhr
bis
Mittwoch 15.09.2010 17:10 Uhr
Otto-Wels-Saal
3. Etage, Raum 3 S 001
Platz der Republik
11011 Berlin
Einlass ab 13.00 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax bis zum 10.09.2010 wird gebeten.
Kontakt
Monique Paech
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Telefon(030) 227-59151
Telefax(030) 227-56800
E-Mail Monique.Paech@spdfraktion.de
Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen.
Bei der Einlasskontrolle ist neben dieser Einladung ein
gültiger Personalausweis/Pass vorzuweisen.



