Caren Marks: Mehr Frauen profitieren vom Mutterschutz

 

Caren Marks, MdB

 

„Das neue Mutterschutzgesetz ist modern und zeitgemäß. Es sieht längere Schutzfristen vor, umfasst klare Regeln und erweitert den Mutterschutz. Das im Bundestag verabschiedete Gesetz schützt das ungeborene Leben und schafft die Balance zwischen dem Gesundheitsschutz für eine schwangere oder stillende Frau einerseits und der Selbstbestimmung der Frau über ihre Erwerbstätigkeit andererseits“, erklärt Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin.

 

„Eine Reform des Mutterschutzgesetzes war dringend notwendig, denn es geht im Wesentlichen auf Regelungen aus den 50er Jahren zurück. Seither hat sich die Arbeitswelt, aber auch die Erwerbstätigkeit der Frauen selbst grundlegend gewandelt“, betont Caren Marks. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft, der Mutterschutz gilt zukünftig auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen.

Für Frauen, die ein Kind mit Behinderungen zur Welt bringen, verlängert sich der nachgeburtliche Schutzfrist von acht auf zwölf Wochen. Zudem wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der 12. Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt. „Diese Verbesserungen waren uns besonders wichtig, sodass sie bereits zum 1. Juli 2017 in Kraft treten“, so Caren Marks.

Weitere wichtige Regelungen sind: Ein höheres Schutzniveau bei der Spätarbeit zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Zudem werden zukünftig bei der Überstundenregelung Teilzeitbeschäftigte berücksichtigt, und es ist ein Rückkehrrecht auf den gleichen oder vergleichbaren Arbeitsplatz im Gesetz verankert.

Infografik:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/reform-des-mutterschutzes/115664

 


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